Analyse zweier Szenarien

Um dem Landkreis und den Kommunen zu helfen Prioritäten bei der Reduzierung von CO2-Emissionen und dem Energiebedarf zu setzen, wurden zwei Szenarien erstelllt und analysiert.

 

Zum einen das Referenzszenario, das die Entwicklung aufzeigt, in der bestehende Klimaschutzmaßnahmen weitergeführt werden,  jedoch keine neuen Strategien verfolgt werden.

 

Zum anderen das Innovationsszenario, in dem weitaus tiefgreifendere Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen durchgeführt werden. Das Ziel ist hier bis 2050 die "Klimaneutralität".

 

Die Analyse der beiden Szenarien zeigt, dass Klimaneutralität bis 2050 nur erreicht werden kann, wenn insbesondere in den Sektoren Haushalte und Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD) der Energiebedarf drastisch gesenkt wird. Dies wird vorallem durch die Erhöhung der Sanierungsrate für Gebäude und die Absenkung des Nutzenergiebedarfs aller Wohngebäude auf 20 kWh/m2 im Jahr bis 2050 errreicht. Außerdem muss eine weitgehende Umstellung von fossilen zu Erneuerbaren Energieträgern in diesen und allen anderen Bereichen stattfinden.

 

Im Verkehrsbereich kann einen CO2-Reduzierung einerseits durch Energieeffiziensteigerung in der Antriebstechnik (z.B. Hybridantriebe) verbunden mit dem Ersatz von Benzin und Diesel durch Strom aus erneuerbaren Energien unf ggf. Biotreibstoffe, sowie andererseits durch stärkere Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf ÖPNV und Fuß- und Radverkehr.

 

Im Referenzszenario wird das Ziel der Klimaneutralität (unter 2 t CO2-Emissionen pro Kopf und Jahr) nicht erreicht, denn es werden immer noch 2,9 t CO2 emittiert.

 

Im Gegensatz dazu werden im Innovationsszenario die CO2 -Emissionen auf 1,2 Tonnen pro Kopf und Jahr reduziert.

 

Grafik 7